01.05.2010: Saisonendspurt
Quotencheck im Saisonendspurt
Moin Moin. Mit dem jetzt ansteigendem Interesse an dem Saisonfinale in den beiden höchsten deutschen Spielklassen schießt auch das Wettvolumen extrem in die Höhe. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es sich wirklich lohnen kann, die Marktbewegungen regelmäßig zu analysieren.
Gerade gegen Ende der Woche kann es stündlich teilweise drastische Schwankungen geben. Zum Beispiel war die Einstiegsquote vom FC St. Pauli vor dem Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth mit einem AH von -0,25 bei über 2,1 – allerdings wurde dann so viel zu diesem Preis investiert, dass die Quote mittlerweile auf 1,97 gesunken ist. Ein riesiger Unterschied! Gut möglich, dass jemand hier eine sechsstellige Summe gesetzt hat, was bei der tollen Quote auch durchaus Sinn macht.
Natürlich ist es ziemlich aufwendig, einmal pro Stunde die Preise zu checken, aber Fleiß und Ausdauer können jetzt belohnt werden. Es gibt genug Idioten, die sich von Neuigkeiten wie der Entlassung von Heiko Herrlich beeinflussen lassen und jetzt glauben, die Chance auf einen Bochumer Sieg beim FC Bayern wäre deshalb größer geworden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass übermäßiger Alkoholkonsum die Regeneration beeinträchtigt, aber läuft der 1. FC Kaiserslautern deshalb jetzt wirklich in Gefahr, bei der zuletzt desolaten TuS Koblenz zu verlieren? Es gibt wirklich genug Gelegenheitswetter, die jetzt pauschal ein paar Euro auf Koblenz setzen, nur weil sie glauben, der FCK tritt dort verkatert an.
Auch der Berliner Hertha scheint keiner mehr etwas zuzutrauen, wie sonst erklärt sich die Entwicklung von vor gut einer Stunde, als das Handicap für die Berliner vor dem Auswärtsspiel gegen Leverkusen von -1 auf -1,5 erhöht wurde. Die Quote steht dabei aber weiterhin bei über 2, also hat man hier vielleicht auch etwas Value gefunden.
Die Sportchecker setzen auf…
… ein wachsames Auge vor den letzten Spielen der Saison. Das Volumen steigt in diesen Tagen extrem an und somit kommt es schneller zu attraktiven, aber natürlich auch völlig unakzeptablen Quoten. Wer den Überblick behält und sich nicht von der teilweise unverschämt spekulativen Berichterstattung aus den Boulevardblättern blenden lässt, wird mit Sicherheit den ein oder anderen guten Preis finden.